Was wir tun

Betrachtet man die Ressourcennutzung ist die Wiederaufbereitung dem Recycling vorzuziehen, da die geometrische Form und der wirtschaftliche Nutzen des Produktes erhalten bleiben.

 

"Tonermodule für Laserdrucker und Multifunktionsgeräte werden ersetzt, sobald das Tonerpulver darin aufgebraucht ist. Mehrere Millionen geleerter Module pro Jahr enden so als Abfall, falls sie nicht aufgearbeitet und wiederverwendet werden. Wiederaufbereitete Druckmodule sind eine Alternative zu Originalmodulen. Sie reduzieren den Abfall und schonen Ressourcen" (vgl. http://www.umweltbundesamt.de/wiederaufbereitete-druckmodule-toner).

 

Der Wiederaufbereitungsprozess von Druckerkartuschen beginnt mit dem Einsammeln von Leergut (benutzte OEM Kartuschen). Diese werden sortiert, gereinigt und nach anerkannten Standards wiederaufbereitet bzw. repariert. Der Prozess stellt sich beispielhaft für eine Farblaserkartusche wie folgt dar:

 

 

Generischer Wiederaufbereitungsprozess

Laut Mattias Lindahl, Erik Sundin und Johan Östlin von der Fakultät für Maschinenbau an der Linköping Universität in Schweden kann die Umweltbelastung bis zu 61% reduziert werden, wenn eine Laserdruckerkartusche mindestens zweimal wiederaufbereitet wird, anstatt neu hergestellt zu werden[1]

 

[1] Mattias Lindahl, Erik Sundin and Johan Östlin: “Environmental Issues within the Remanufacturing Industry” in PROCEEDINGS OF LCE2006 from the 13th CIRP INTERNATIONAL CONFERENCE ON LIFE CYCLE ENGINEERING, pages 447-452, Belgium, 2006.